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Faszinierende Veneto-Region

 

Die Strada del Prosecco mit ihren herrlich grünen Weinbergen ist nur ein Highlight in der Region. Einfach von der Brennerautobahn Trento Nord abfahren durch Trento durch Richtung Bassano – Padua fahren – eine landschaftlich sehr reizvolle Strecke. Erste Station Bassano del Grappa, die Geburtsstätte des Grappa, dann Richtung Asolo (wunderschöne Altstadt), später Richtung Valdobbiadene abzweigen (Strada del Prosecco) nach Vittorio Veneto. Es gibt im ganzen Gebiet sehr sehenswerte historische Orte – von Bellino in den Bergen bis runter nach Treviso, Padua und Venedig. Mich (mit Zelt unterwegs) hat leider der häufige Starkregen verscheucht, sodass ich nach Venedig wieder zum Gardasse zurückgefahren bin. Aber das Veneto ist gleich nach der Emilia Romagna und Piemont eine meiner – zum Glück noch relativ wenig frequentierten – und kulinarisch vielfältigen Lieblingsregionen Italiens, die ich nach Corona noch weiter entdecken möchte. 

Die Region Veneto reicht eigentlich vom Gardasee Ostseite bis Venedig und führt durch zahlreiche malerische Weinregionen – vom Valpolicella über das Soave-Gebiet in der Provinz Verona zu vielen weiteren Highlights – in die sehenwerten Städte Vicenca und Padua. Um sie alle zu entdecken, sollte man sich 2 Wochen Zeit nehmen, so viel gibt es zu sehen. 

 

 

 

Bassano del Grappa am Südfuß der Alpen ist ein reizvolles Städtchen, nicht nur wegen seiner von Palladio gestalteten, überdachten, breiten Holzbrücke über die Brenta. Auch sonst punktet  Bassano mit schönen Plätzen und Palazzi. Und nicht zu vergessen, all die schönen Osterien und Grappa-Destillerien, die prominenteste von Nardini direkt an der Brücke. 

 

 

Valdobbiadene – der Hauptort und Einfallstor zur Strada del Prosecco. Von dort schlängelt sich die schmale Straße durch die pittoresken Weinberge der Prosecco-Region mit zahlreichen Weinkellereien an der Straße, in denen man Prosecco degustieren kann. Zauberhaft!

 

 

Leider, man sieht schon die nahende Sturmflut vom Himmel, hat mich der damals der häufige Starkregen vertrieben - ich wäre gern länger geblieben im Prosecco-Land – das nächste Mal!

Unten: Asolo - auch ein reizvolles Städtchen mit viel Geschichte und hübschen Ansichten. 

 

 

Je mehr man sich Treviso und Venedig nähert, desto mehr stattlich Villen kann man in der Landschaft entdecken, viele vom venezianischen Starbaumeister Palladio entworfen (vor allem entlang des Brenta-Kanal nahe Venedig, ein unbedingt besuchenswertes Idyll). Weil die Serrinisima zu wenig Platz für den reichen Adel bot, ließen sich viele in der Umgegend mit prachtvollen Villen nieder, die heute zum Teil leider verfallen, weil keiner mehr die Kosten für die Restaurierung aufbringt. 

 

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